Satzung (vom 27.05.1999):

A. Allgemeines

§ 1 Name, Sitz, Vereinsfarben, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Mesumer Männerchor 1927“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Er hat seinen Sitz in Rheine-Mesum.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Vereinsfarben sind grün-schwarz-weiß.

Der Verein führt folgendes Emblem:

Auf einem weißen Wappen oben die schwarze Aufschrift „Mesumer MännerChor“; darunter ein grüner Ring, nach unten zu 90° offen, in der Öffnung ein grüner Punkt, oben auf dem Ring der Biegung folgend die Buchstaben „MMC“, darunter auf der linken Seite die Zahl 19, auf der rechten Seite die Zahl 27, auf dem Punkt die Aufschrift „e.V.“; im Ring eine schwarze Lyra. Ein Abdruck des Emblems ist der Satzung als Anlage beigefügt.

§ 2 Vereinszweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Pflege des Liedgutes und des Chorgesangs. Der Verein führt regelmäßig Proben durch. Er wird tätig durch Veranstaltung oder Mitveranstaltung von sowie Mitwirkung bei Konzerten, anderen musikalischen Veranstaltungen, Wohltätigkeitsveranstaltungen, Gottesdienstgestaltungen o. ä. Er fördert die Teilnahme an solchen Veranstaltungen sowie die Kontaktpflege der Chormitglieder untereinander und den Kontakt zu anderen Chören.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Die Erfüllung des Vereinszwecks geschieht ohne Bevorzugung einer politischen oder konfessionellen Richtung.

§ 3 Verbandsmitgliedschaft

Der Verein ist Mitglied des Sängerkreises Nordwestfalen und des Deutschen Sängerbundes. Die Satzungen dieser Verbände sind für den Verein verbindlich.

Die Mitglieder des Vereins sind den Ordnungen der Verbände unterworfen. Soweit Verbandsrecht verbindlich ist, führt der Verein dies aus.

Verbandsrecht geht der Vereinssatzung vor. Soweit Verbandsrecht dies erfordert, wird die Vereinssatzung angepaßt.

 

B. Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

§ 4 Arten der Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins sind die singenden (aktiven) Mitglieder, die fördernden (inaktiven).

Die ordentliche Mitgliedschaft kann jede nicht in der Geschäftsfähigkeit beschränkte Person ab vollendetem 18. Lebensjahr erwerben. Als jugendliche Mitglieder können Minderjährige ab vollendetem 10. Lebensjahr aufgenommen werden..

§ 5 Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft und der Mitgliedschaft als Jugendlicher

Der Aufnahmebewerber hat ein schriftliches Aufnahmegesuch an den Vorstand zu richten, das Vor- und Familiennamen, Alter, Beruf und Anschrift des Bewerbers enthält. Bei minderjährigen Aufnahmebewerbern muß das Gesuch den Vermerk enthalten, daß die gesetzlichen Vertreter dem Verein für die Zahlung der Mitgliedsbeiträge haften. Bei Minderjährigen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr müssen die gesetzlichen Vertreter die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten, die über die Teilnahme am Chorgesang hinausgehen, selbst ausüben. Bei 16 und 17 Jahre alten Minderjährigen haben die gesetzlichen Vertreter in dem Aufnahmegesuch zu erklären, ob sie die genannten Rechte und Pflichten selbst ausüben wollen oder ob sie den Minderjährigen zur Ausübung ermächtigen. Die gesetzlichen Vertreter haben das Aufnahmegesuch mit zu unterschreiben. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Das Ergebnis der Entscheidung wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung muß nicht begründet werden. Gegen die Ablehnung kann der Bewerber innerhalb eines Monats ab Zugang der ablehnenden Entscheidung Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einlegen, die dann über die Aufnahme endgültig entscheidet. Dem aufgenommenen Mitglied sind ein Exemplar der Satzung und der weiter verbindlichen Ordnungen auszuhändigen.

Durch Beschluß der Mitgliederversammlung kann die Ehrenmitgliedschaft einzelnen Personen verliehen werden, die sich besondere Verdienste bei der Unterstützung des Vereinszwecks erworben haben. Die Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft kann nur dann auf die Tagesordnung einer Mitgliederversammlung gesetzt werden, wenn dies der Vorstand einstimmig beschließt.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod eines Mitglieds, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluß aus dem Verein.

Der Austritt muß schriftlich erklärt werden; das Schreiben ist an ein Vorstandsmitglied zu richten. Bei nicht volljährigen Mitgliedern muß die Austrittserklärung von den gesetzlichen Vertretern unterschrieben sein.

Durch Beschluß des Vorstands kann ein Mitglied von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung die Zahlung bereits fällig gewordener Mitgliedsbeiträge unterläßt. Die erste Mahnung ist erst einen Monat nach Fälligkeit zulässig. Die zweite Mahnung ist erst drei Monate später möglich; sie muß den Hinweis auf den bevorstehenden Ausschluß enthalten. Dieser darf erst beschlossen werden, wenn nach dem Ablauf weiterer zwei Monate ab Zugang der zweiten Mahnung die Schuld nicht restlos getilgt wird. Der Ausschluß ist dem Betroffenen mitzuteilen.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es vorsätzlich den Interessen des Vereins zuwiderhandelt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn sich ein Mitglied einer vereinsbezogenenen unehrenhaften Handlung schuldig macht, die geeignet ist, dem Ansehen oder den Interessen des Vereins zu schaden. Den Antrag auf Ausschluß kann jedes Mitglied stellen. Über den Antrag entscheidet der Gesamtvorstand. Vor dessen Beschlußfassung ist dem betroffenen Mitglied unter Übersendung der Anschuldigungsschrift und unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Der Vorstand kann nach seinem Ermessen die persönliche Anhörung des Betroffenen anordnen. Gegen die Ausschlußentscheidung, die mit Gründen zu versehen und dem Betroffenen schriftlich bekanntzumachen ist, ist die Berufung an die Mitgliederversammlung innerhalb einer Frist von einem Monat ab Bekanntmachung zulässig. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Legt der Betroffene keine Berufung ein, so wird der Ausschluß mit dem Ablauf der Berufungsfrist wirksam.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch an den Verein, seine Dachorganisationen und seine Einrichtungen. Alle vereinseigenen Gegenstände sind zurückzugeben.

 

C. Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 7 Mitgliedschaftsrechte

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins unter Berücksichtigung des Jugendschutzgesetzes teilzunehmen. In den Mitgliederversammlungen haben die Mitglieder das Anwesenheits-, Auskunfts-, Rede- und Stimmrecht. Für Jugendliche Mitglieder , die die Mitgliedschaftsrechte nicht selbst ausüben können, handeln die gesetzlichen Vertreter.

§ 8 Beitragspflichten

Jedes Mitglied hat einen Beitrag zu leisten. Dieser ist halbjährig zum 1. Februar und zum 1. August zu entrichten; die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein.

Mit dem Beitrittsgesuch soll dem Verein eine Ermächtigung zum Bankeinzug fälliger Beiträge und Umlagen erteilt werden.

Die Höhe des Jahresbeitrags wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Minderjährige Mitglieder haben nur die Hälfte des für ordentliche Mitglieder festgesetzten Beitrags zu zahlen.

Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Beitrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlaßgesuch entscheidet der Vorstand in geheimer Sitzung.

Bei einem nicht vorhersehbaren Finanzbedarf des Vereins kann die Mitgliederversammlung die Erhebung einer Umlage beschließen. Diese darf das Fünffache eines Jahresbeitrags nicht überschreiten. Minderjährige Mitglieder sind von der Zahlung einer Umlage befreit.

Ehrenmitglieder sind von der Entrichtung von Beiträgen und Umlagen befreit.

§ 9 Sonstige Mitgliedspflichten

Die Mitglieder sind verpflichtet, den Vereinszweck zu fördern und alles zu unterlassen, was das Ansehen des Vereins gefährden könnte. Die Mitglieder haben Verstöße gegen die Satzung zu vermeiden; sie haben den Anordnungen der Vereinsorgane Folge zu leisten. Die Änderung des Namens oder der Anschrift ist dem Vorstand alsbald schriftlich mitzuteilen.

 

D. Die Organe des Vereins

§ 10 Bestehende Organe; Bildung neuer Organe

Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane beschließen.

§ 11 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

Im Januar eines jeden Jahres muß eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden:

a) wenn es der Vorstand beschließt; dazu ist er verpflichtet, wenn es das Wohl des Vereins erfordert, besonders dringliche Gegenstände der Beratung und Beschlußfassung durch die Mitgliederversammlung zu unterbreiten.

b) wenn ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus seinem Amt ausscheidet;

c) wenn die Berufung von einem Drittel der Mitglieder unter Angabe von Zweck und Grund schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangt wird.

§ 12 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist in folgenden Angelegenheiten ausschließlich zuständig:

a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Erteilung oder Verweigerung der Entlastung;

b) Genehmigung des vom Schatzmeister aufgestellten Haushaltsvoranschlags für das folgende Geschäftsjahr;

c) Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrags; Beschlußfassung über die Erhebung einer Umlage;

d) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;

e) Beschlußfassung über die Änderung der Satzung einschließlich des Vereinszwecks sowie über die Auflösung des Vereins;

f) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft; die Aberkennung ist nur bei einem schuldhaft schwerwiegenden Verstoß gegen den Vereinszweck zulässig oder wenn das Ehrenmitglied mit einer der in § 45 StGB genannten Nebenfolgen rechtskräftig verurteilt worden ist.

g) als Berufungsinstanz bei der Entscheidung über die Aufnahme oder den Ausschluß eines Bewerbers oder Mitglieds.

Die Mitgliederversammlung kann dem Vorstand Weisungen erteilen.

§ 13 Einberufung der Mitgliederversammlung; Ergänzung der Tagesordnung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen. Dieser setzt auch die Tagesordnung fest. Die Ausführung der Einberufung obliegt dem 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung dem 2. Vorsitzenden. Zur ordentlichen Mitgliederversammlung wird durch schriftliche Benachrichtigung eingeladen. Zwischen der Einladung und der Mitgliederversammlung muß ein Zeitraum von mindestens zwei, höchstens acht Wochen liegen.

Jede Einladung muß die vollständige Tagesordnung enthalten. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand die Ergänzung der Tagesordnung verlangen, die nicht eine Satzungsänderung betreffen darf. Eine Ergänzung vorzunehmen, liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Vorstandes. Dem Verlangen muß jedoch entsprochen werden, wenn es von einem Drittel der Vereinsmitglieder unterstützt wird. Über die Ergänzung sollen die Mitglieder noch vor der Mitgliederversammlung in der Form verständigt werden, wie sie geladen worden sind. Ist dies nicht mehr möglich, so hat der Versammlungsleiter die Ergänzung zu Beginn der Mitgliederversammlung bekanntzugeben. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die nicht auf eine Satzungsänderung oder eine Vereinsauflösung abzielen, können in der Versammlung als Dringlichkeitsanträge gestellt werden. Die Behandlung erfolgt nur, wenn Zweidrittel der anwesenden abstimmungsberechtigten Mitglieder dem zustimmt.

§ 14 Tagesordnung einer ordentlichen Mitgliederversammlung

Die Tagesordnung jeder ordentlichen Mitgliederversammlung muß mindestens folgende Punkte enthalten:

a) Eröffnung durch den Versammlungsleiter

b) Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlußfähigkeit

c) Feststellung der Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder

d) Genehmigung der Tagesordnung

e) Genehmigung der Niederschrift über die letzte Mitgliederversammlung

f) Bericht des Vorstands über das abgelaufene Geschäftsjahr

g) Bericht des Schatzmeisters

h) Entlastung des Vorstands

i ) durch die Satzung vorgeschriebenen Wahlen bzw. Nachwahlen.

§ 15 Leitung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder auch bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstands geleitet. Betrifft die Beratung und Abstimmung eine Angelegenheit dieses Leiters, so muß ein anderer Tagungsleiter gewählt werden. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so leitet zunächst das dem Lebensalter nach älteste Vereinsmitglied die Versammlung, die dann mit einfacher Mehrheit den Versammlungsleiter wählt.

§ 16 Der Ablauf der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Über die Zulassung von Gästen entscheidet der Versammlungsleiter; seine Entscheidung kann die Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluß ändern.

Die Protokollführung obliegt dem Schriftführer. Ist er verhindert, so wählt die Versammlung einen Protokollführer.

Stehen mehrere Personen für ein Amt zur Wahl, ist immer geheim abzustimmen. Im übrigen bestimmt der Versammlungsleiter die Art der Abstimmung. Wenn dies von einem Drittel der anwesenden abstimmungsberechtigten Mitglieder verlangt wird, ist geheim abzustimmen.

Die Beschlußfähigkeit ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder gegeben, sofern wenigstens drei stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Bei Abstimmungen über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Dies schließt nicht aus, daß ein gesetzlicher Vertreter eines Vereinsmitglieds, der selbst Mitglied ist, in beiden Eigenschaften abstimmt. Die Erteilung einer Stimmrechtsvollmacht ist zulässig. Vollmachtnehmer kann jedoch nur ein Vereinsmitglied sein.

Beschlüsse werden grundsätzlich mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefaßt; Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Für Satzungsänderungen ist jedoch eine Mehrheit von zwei Drittel, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Zur Änderung des satzungsmäßig festgelegten Zwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich.

Bei Wahlen gilt derjenige von mehreren Kandidaten als gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, welche die höchsten Stimmenzahlen erreicht haben. Gewählt ist dann derjenige , der nunmehr die meisten Stimmen erhält; bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Leiter der Versammlung zu ziehende Los.

§ 17 Versammlungsprotokoll

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muß enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, Namen des Versammlungsleiters und Schriftführers, Zahl der erschienenen Mitglieder, Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und der Beschlußfähigkeit, die Tagesordnung, die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja - Stimmen, der Nein - Stimmen, Stimmenthaltungen, ungültige Stimmen), die Art der Abstimmung, evtl. Widersprüche gegen gefaßte Beschlüsse. Ein Antrag, der eine Satzungsänderung (Zweckänderung) betrifft, ist wörtlich in das Protokoll aufzunehmen.

Das Versammlungsprotokoll kann von jedem Mitglied des Vereins eingesehen werden. Auf Verlangen wird einem Mitglied auf seine Kosten eine Abschrift des Protokolls zugesandt.

§ 18 Zusammensetzung und Bildung des Vorstands

Die Mitglieder des Vorstandes müssen eine Vereinsmitgliedschaft von wenigstens drei Jahren haben und volljährig sein.

Der Vorstand arbeitet als geschäftsführender Vorstand, bestehend aus:

  • dem 1. Vorsitzenden,

  • dem 2. Vorsitzenden,

  • dem 1. Schriftführer,

  • dem 1. Schatzmeister,

  • dem 1. Notenwart

Und als erweiterter Vorstand bestehend aus:

  • dem geschäftsführenden Vorstand ,

  • dem 2. Schriftführer,

  • dem 2. Schatzmeister,

  • den 2. und 3. Notenwarten,

  • den Stimmführern 1. Tenor, 2. Tenor, 1. Bass und 2. Bass

Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, ihrer Funktion entsprechend versetzt gewählt; in geraden Jahren der geschäftsführende Vorstand mit Ausnahme des 2. Vorsitzenden, in ungeraden Jahren der 2. Vorsitzende und die übrigen Mitgliedern des erweiterten Vorstandes.

Jedes Organmitglied ist einzeln zu wählen. Jedes Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen zu wählen.

§ 19 Vertretungsvorstand

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Der 2. Vorsitzende wird jedoch nur tätig, wenn der 1. Vorsitzende nicht nur kurzfristig verhindert ist.

§ 20 Aufgaben des Gesamtvorstands

Dem Gesamtvorstand obliegt die Leitung des Vereins und die Führung seiner Geschäfte. Er hat diejenigen Verwaltungsaufgaben zu erledigen, die durch die Satzung nicht ausdrücklich einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In den Wirkungskreis des Vorstands fallen insbesondere:

a) die Beschlußfassung darüber, ob eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen ist

b) die Vorbereitung einer Mitgliederversammlung und die Aufstellung der Tagesordnung, evtl. ihre Ergänzung

c) die Erstellung des Jahresberichts

d) die Einberufung einer Mitgliederversammlung

e) die Prüfung des Rechtsbestandes der Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie die Ausführung der nicht nichtigen Beschlüsse

f) die Buchführung; die ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens; die Aufnahme sowie der Ausschluß von Mitgliedern

g) die Anstellung und Kündigung von Vereinsangestellten sowie deren Beaufsichtigung.

Jedes Vorstandsmitglied leitet das ihm durch die Vorstandsgeschäftsordnung zugewiesene Ressort eigenverantwortlich. Über wichtige Vorkommnisse in einem Ressortbereich ist unverzüglich dem Gesamtvorstand zu berichten. Handelt es sich um für den Vermögensstand des Vereins bedeutsame Vorkommnisse, so hat der Gesamtvorstand unverzüglich der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 21 Beschlußfassung des Gesamtvorstands

Der Gesamtvorstand ist beschlußfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens drei Mitglieder, darunter der 1. oder 2. Vorsitzende, anwesend sind. Die Einladung durch den 1. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Die Bekanntgabe einer Tagesordnung bei der Einberufung des Vorstandes ist nicht erforderlich. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des die Sitzung leitenden Vorsitzenden den Ausschlag. Einer Vorstandssitzung bedarf es nicht, wenn alle Vorstandsmitglieder einem Vorschlag oder Beschluß schriftlich zustimmen. In den Sitzungen gefaßte Beschlüsse sind in ein Protokoll einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Eintragungen müssen enthalten: Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer und des Leiters, evtl. Entschuldigungen, die gefaßten Beschlüsse und die dabei erzielten Mehrheitsverhältnisse (Ja -Stimmen, Nein -Stimmen, Stimmenthaltungen). Schriftliche Zustimmungen zu einem Beschluß sind in der Anlage zum Protokollbuch zu verwahren.

§ 22 Der Schriftführer

Dem Schriftführer obliegt der Schriftverkehr des Vereins. Er führt auch die Mitgliederlisten. Über die Mitgliederversammlungen sowie über die Sitzungen des Vorstands hat er die Niederschriften anzufertigen, in die vor allem die gefaßten Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse aufzunehmen sind.

§ 23 Der Schatzmeister

Dem Schatzmeister obliegt die Führung der Vereinskasse. Er führt über die Einnahmen und Ausgaben Buch. Der Schatzmeister ist befugt, Beiträge und Umlagen einzuziehen. In diesem Aufgabenkreis ist er besonderer Vertreter des Vereins nach § 30 BGB. Der Schatzmeister hat der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Kassenbericht zu erstatten.

§ 24 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Wahl erfolgt auf die Dauer von zwei Jahren; die Kassenprüfer bleiben bis zur Neuwahl von Kassenprüfern im Amt, sie werden im Jahreswechsel gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Aufgabe der Kassenprüfer ist es, vor jeder Mitgliederversammlung die Kassenführung und die Buchführung des Schatzmeisters zu prüfen und der Mitgliederversammlung darüber zu berichten. Jede Prüfung ist in den Büchern zu vermerken und mit der Unterschrift der Kassenprüfer zu versehen.

§ 25 Chorleiter

Der musikalische Leiter des Chores wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Der geschäftsführende Vorstand vereinbart mit ihm die zu zahlende Vergütung. Die Einzelheiten werden durch schriftlichen Vertrag mit dem Chorleiter geregelt.

 

Ordnungswidrigkeiten

§ 26 Ordnungsverstöße

Ordnungswidrig verhält sich ein Mitglied , wenn es schuldhaft gegen die Satzung oder den Zweck des Vereins verstößt oder durch sein Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereinsbereichs dem Ansehen des Vereins schadet.

 

Haftungsbeschränkung

§ 27 Haftung des Vereins seinen Mitgliedern gegenüber

Für Schäden gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme an Veranstaltungen des Chores entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann.

 

Vereinsauflösung

§ 28 Auflösungsentscheidung, Liquidatoren, Vermögensanfall

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 29 Inkrafttreten

Die Vorliegende Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 27. Mai 1999 beschlossen worden . Sie tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Die bisherige Satzung vom 11.01.1986 tritt damit außer Kraft.

Der nach der bisherigen Satzung gewählte Vorstand bleibt bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung im Amt.

Der Vorstand kann zur vorliegenden Satzung eine Geschäftsordnung erlassen.

 

Bernhard Hülskötter (1. Vorsitzender)

Werner Rott (1. Schriftführer)

Bernhard Stienemann (1. Schatzmeister)

Andreas Kamp (2. Vorsitzender)

Winfried Uckelmann (2. Schriftführer)

Bernhard Behnen (Notenwart)

Richard Feismann (Notenwart)

Bernhard Krieger (Notenwart)

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